Sehenswürdigkeiten auf der Insel Kreta

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Windmühlen in der Lassithi-Hochebene - Insel Kreta

Lassithi Ebene- Lassithi Flachland

Windmühlen in der Lassithi-Hochebene

Lassithi-Ebene ist eine weitgehende Gebirgsebene, die im östlichen Inland der griechischen Insel Kreta liegt. Bei der Durchfahrt durch den Bergpass werden Sie große steinige Windmühlen aus der venezianischen Ära sehen und auf der Ebene selbst dann auch Reste von kleineren Windmühlen mit Leinenflügeln.

Kréta, Windmühlen in der Lassithi-Hochebene auf der Karte Google maps

Lassithi-Ebene und weitere Ebenen auf Kreta 

Kreta ist eine sehr gebirgige Insel, wir können hier aber auch einige Gebirgsebenen finden, die zusammen mit den Tiefländern zu den fruchtbarsten Regionen auf der Insel gehören. Die größte Ebene heißt Lassithi oder auch Lassithi-Plateau und hat eine Fläche von mehr als 60 km². Es handelt sich um ein flaches Gebiet mitten im Dikti-Gebirge, im östlichen Teil von Kretas Landesinneren, das unter der Verwaltung der regionalen Einheit Lassithi steht.

Seinen Namen verdankt die Lassithi-Ebene der ost-kretischen Stadt Sithia, die aber viel östlicher als die Ebene selbst liegt. Mit der Hinzufügung der Vorsilbe entstand La Sithia, wodurch später der Name Lasithi (oder auch Lassithi) üblich wurde. Dies geschah während der venezianischen Herrschaft.

Auf Kreta gibt es aber auch weitere Gebirgsebenen, wie z.B. die Ebene Omalos, die sich im Lefka Ori-Gebirge, im westlichen Teil der Insel befindet oder die Ebene Nida, die man im Zentralgebirge Ida finden kann.

Lassithi-Ebene und die Windmühlen

Dank einem reichen Grundwasservorrat, der sich hier im Frühling bei dem Tauen des Schnees von den umgebenden Bergen bildet, gehört Lassithi-Ebene zu den fruchtbarsten Regionen auf Kreta. Und eben für das Pumpen des Grundwassers und anschließende Bewässerung der hiesigen Felder diente in der Vergangenheit eine große Menge von wunderschönen Windmühlen, die durch die Energie der sog. Nordwinde angetrieben wurden. Und die Menge der Windmühlen musste tatsächlich groß sein, weil ihnen das Gebiet die Bezeichnung "das Land der tausenden Windmühlen" verdankt. Heute kann man diese alten Windmühlen nur noch ausnahmsweise sehen, da sie aus Großteil von Motorpumpen ersetzt wurden.

Zur Lassithi-Ebene führen zwei asphaltierte und befahrbare Hauptstraßen. Eine geht aus Osten, in Richtung von dem Resort Agios Nikolaos, über die inländischen Dörfer Zenia und Mesa Potami. Die zweite Route führt von den beliebten Nordküstenresorts Chersonissos, Stalida und Malia. Während dieser nördlichen Reise können Sie auch das Frauenkloster Kera Kardiotissa besuchen und sich hier die Legende von der wunderlichen Ikone der Jungfrau Maria anhören. Andere Wege, die zur Lassithi-Ebene führen, werden nicht gepflegt und sind ziemlich anstrengend. Aus diesem Grund wird es nicht empfohlen, sie mit vermieteten Autos zu befahren.

Bei der Fahrt auf der Straße aus Norden kann man auch die Reste der großen venezianischen Windmühlen sehen. Sie stehen bei der Straße im Bergpass Ambelos Afhin, knapp vor der Einfahrt auf die Hochebene Lassithi. Es handelt sich um massive Steinbaue und obwohl die größten Windmühlen keine Originale sind, werden sie Ihnen wenigstens helfen, sich eine bessere Vorstellung machen zu können, wie es hier zur Zeit der Venezianer aussah. Im Bergpass gibt es auch ein Restaurant und ein kleines Souvenirgeschäft.

Die Umgebung von der Lassithi-Ebene

Die Ebene selbst ist von Menge kleinerer und größerer Felder mit verschiedenen landwirtschaftlichen Produkten, einschließlich Olivenhaine, bedeckt. Manchmal kann man auch alte Windmühlen mit Leinenflügeln sehen, wobei manche immer noch funktionieren, die meisten dienen aber nur mehr als eine Attraktion für Touristen.

Herum die ganze Ebene führt eine Straße, Sie können sie deshalb schön rund herum erforschen. Der Weg führt durch kleine Inlanddörfer, wo man Ruhe und die wahre griechische Atmosphäre genießen kann. Dennoch, auch hier gewöhnten sich die Einheimischen bereits auf die Touristen und deshalb können Sie hier ihre handgemachten Produkte oder andere Souvenirs kaufen, ihr Hauptlebensunterhalt bleibt aber weiterhin Landwirtschaft.

In der Nähe zu der Ebene befinden sich auch einige orthodoxe Kirchen und Naturmerkwürdigkeiten. Man kann bei dem Männerkloster Moni Vidianis stoppen, das vor allem im Sommer in bunte Blumen gesetzt ist. Über dem Dorf Psychro befindet die Tropfsteinhöhle Dikteon Andron (kurz “Dikti“), eine der mythologischen Höhlen, wo der griechische Gott Zeus auf die Welt kommen und sich vor seinem Vater Kronos versteckten sollte. Die Titanide Rhea versteckte hier ihren Sohn Zeus vor seinem Vater Kronos (nach einer anderen Legende war der Geburtsort von Zeus eine Höhle im kretischen Gebirge Ida).

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