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Argiroupoli - Insel Kreta

Argiroupoli

Das malerische Inlandsdorf Argiroupoli befindet sich im mittleren Teil der griechischen Insel Kreta, etwa 104 km westlich von der Hauptstadt Heraklion (Iraklion). Außer frischer Natur ist Argiroupoli auch deswegen interessant, weil sich hier gleich mehrere Sehenswürdigkeiten befinden, die an seine stürmische Vergangenheit erinnern.

Kréta, Argiroupoli auf der Karte Google maps

Charakteristik des Resorts Argiroupolis

Das Bergdorf Argiroupoli liegt etwa 27 km südwestlich von der Stadt Rethymno, an den Hängen des Berges Psiloritis. Im Vergleich zu den umliegenden Dörfern ist es ziemlich groß, es leben hier um 700 Einwohner. In der Vergangenheit des Dorfes gab es Zeit von Aufstieg und Ruhm aber leider auch vom totalen Untergang. Argiroupoli war nämlich einige Male ganz zerstört, trotzdem aber wieder aufgebaut, vielleicht auch wegen seiner wunderschönen Natur voll von Grün und Wasserfällen.

Geschichte von Argiroupoli (Lappa, Giadorpoli)

Die historischen Spuren in der Region von Argiroupoli bringen uns tief in die Geschichte, und zwar bis in die minoische Zeit. Die nahstehende Kapelle Agia Paraskevi ist mit verschiedenen architektonischen Elementen geschmückt, die typisch für die kretische Kultur der Minoer sind. Die größte Prosperität von Argiroupoli kam während der Zeit des antiken Griechenlands, als die Siedlung noch als Lappa bekannt war. Das Wort „poli“ steht in ihrem späteren Namen nicht durch Zufall, weil sich Argiroupoli den Status einer großen und prosperierenden Stadt auch während der römischen und venezianischen Zeit behalten könnte. Das wird auch von vielen historischen Artefakten bewiesen, die in der Nachbarschaft des Dorfes gefunden wurden. In der Nähe des heutigen Dorfes befindet sich das archäologische Gebiet "Ancient Lappa", wo Sie zum Beispiel ein römisches Bad oder gut erhaltene, in die Kalkfelsen eingemeißelte Gräbe sehen können.

Die Bedeutung des Dorfes nahm plötzlich im Jahre 67 v. Chr. ab, wenn es sich in den Machtkampf der zwei römischen Kaiserkandidaten Octavian und Marcus Antonius verwickelte. Die hiesigen Einwohner stellten sich auf die Seite von Octavian, wofür sich Marcus Antonius an ihnen rächte, indem er das Dorf zerstörte. Als später Octavian zum Kaiser des Römischen Reiches wurde, unterstützte er den Wiederaufbau des Dorfes, welches bald wieder erfolgreich wurde und zu profitieren anfing.

Aus dieser Zeit blieben uns einige imposante Sehenswürdigkeiten erhalten, wie z. B. das römische Bad, Aquädukt, alte Straße, die die römischen Gräber verband oder ein wunderschöner Mosaikboden, zusammengelegt aus ca. 7000 Steinchen. Eine weitere bedeutende Merkwürdigkeit aus der Zeit der Römer ist die Kirche Der Fünf Jungfrauen (Pente parthenes). Sie erinnert an die fünf jungfräulichen Mädchen Martha, Athen, Maria, Thekla und Marianna, die hier während der Christenverfolgung durch Kaiser Decius im Jahre 250, als Märtyrerinnen ihre Leben für den christlichen Glauben opferten. In der Umgebung der Kirche befinden sich auch römische Gräber. Die der Zeit der venezianischen Herrschaft wird hier immer noch von dem sog. Venezianischen Tor repräsentiert.

Nächste Tragödie für Argiroupoli kam im 9. Jahrhundert, als das Dorf von den Sarazenen geplündert und zerstört wurde. Trotzdem fingen die Leute wieder an sich hier anzusiedeln, sie bauten ihre Gebäude neu und das Dorf wuchs mit der Zeit wieder auf. Im Mittelalter bekam das Dorf den neuen Namen Argiroupoli, in Übersetzung "Silberne Stadt". Jedoch mussten die Einheimischen schwierige Zeiten auch unter der Herrschaft von Türken durchleben, wenn das Dorf Giadorpoli ("Eselstadt")genannt wurde.

Argiroupoli heute

Heute ist Argiroupoli ein ruhiges Bergdorf, das vor allem mit seiner wunderschönen umgebenden Natur auf den ersten Blick anlockt. Es ist so beruhigend und erfrischend hinaus aus dem bebauten Bereich in freie Natur spazieren zu gehen und frische grüne Farben der hiesigen Vegetation zu genießen. In den benachbarten Wäldern können Sie auch eine tausendjährige Platane oder natürliche Wasserquellen, die sich in Wasserfälle verwandeln, sehen.

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